Deutschland, deine Wanderwege! 

Jagst, Gronach und Co. 

Hohenlohe Wald Times Jagsttal

Wandern? Laaaaangweilig! Uncool! So dachte ich, als es hieß: "Heute ist Sonntag, also lasst uns etwas machen". Schon das Wort "Hohenlohe" hört sich  ja so nach Pampa und Einöde an. Naja, am Ende ließ ich mich überreden. In Gröningen, einem kleinen verschlafenen Dorf, geht es los. Man wandert auf Forst- und Landwirtschaftswegen und durch die Felder bis man zu einem alten Gemäuer kommt.  Mitten zwischen Maiskolben steht hier die  "Anhäuser Wand", eine Wand eines ehemaligen Pauliner-Eremiten-Klosters (Kloster Anhausen). Dieses wurde 1525 geplündert und teilweise zerstört. Um 1700 ries man die Ruine ab. Übrig blieb nur eine Wand. Auf ihr sind Steinfiguren von Heiligen zu sehen. Nach 500 Metern überquert man eine Straße und geht in den Wald. Man kommt vom Wanderweg ab und schlägt sich durch Gebüsch auf einem schmalen Trampelpfad. Wieder geht es auf einen etwas überwucherten Forstweg in die Gemeinde Bölgental. Jetzt es ins Tal an die Jagst. Hier kommt man an der alten Heinzenmühle und an alten, verfallenen Häusern vorbei bis man auf klitschigen, nassen Steinen den Nebenfluss der Jagst, die Gronach, überquert. Einkehren lässt sich in der nicht mehr weiten Hammerschmiede, in der man am ersten Sonntag des Monats immer das Schmiedehandwerk kennenlernen kann. Ein kurzer Anstieg und schon steht man an der Straße, vor einem die Gemeinde Gröningen. Die schmalen Weg haben aus diesem Wanderweg einen recht coolen TRAIL gemacht. D.K. 

 
 

 

 Im Radio-Interview mit den Kinderreportern von RadioBremen4 

 (Hier geht es zum Audio)